ERGEBNIS - JUGEND - VERSAMMLUNG
IN KÜRZE WERDEN HIER DIE TERMINE FÜR DIE NÄCHSTEN JUGENDVERSAMMLUNGEN VERÖFFENTLICHT.

Flyer 2010:

Die Protokolle der Jugendversammlungen
im Rathaus, im Tollhaus, in den Räumlichkeiten des Szenekulturforums sowie auf dem Uferlos-Festival wurden vom Oberbürgermeister Dieter Thalhammer gegengelesen und sind somit online!

Auf dieser Seite erfahrt ihr in in Zukunft auch, was mit euren Wünschen und Anregungen geschieht.
Die Ergebnisse aus den zuständigen politischen Gremien werden dort veröffentlicht.
Falls ihr Kontakte zu den für eure Themen zuständigen Personen benötigt:
tollhauslf@web.de (Fritz) oder
kerstin@streetwork-freising.de (Kerstin) oder
roswitha.huber@freising.de.
Schickt Eure Fragen am besten gleichzeitig an uns alle.
Wir wollten uns nochmal für eure Teilnahme an den Jugendversammlungen bedanken.

Eine Möglichkeit zur Diskussion und Meinungsäußerung habt ihr in einem Thread bei FS-Location:
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in der Facebook-Gruppe:
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...oder direkt im Gästebuch von FS-Location:
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In den ersten beiden Versammlungen am 08. und 10.04.2010 wurden
von den Jugendlichen folgende Punkte / Themenkreise angesprochen:
Das Protokoll der ersten Jugendversammlungen:
Agenda- und Sozialbeirat - Projektgruppe Jugend & Familie
Teilnehmer: ca. 40 Jugendliche
Oberbürgermeister Dieter Thalhammer
Stadträte: Heinlein-Zischgl Waltraud, Hobmayr Monika, Kammler Heidi, Petzold Antje (Vertretung Hr. Irlsdorfer), Schwaiger Rita, Zierer Benno
Verwaltung: Widmann, Rupert
Projektgruppe Jugend & Familie:
Andresen Fritz, Barth Kerstin, Dörnhöfer Uwe, Fischer Hartmut, Fosso Samuel, Huber Roswitha, Mc Geady Nuala
Moderatorin: Schönemann Christine
Gast: Schindlmayr, Simon (Kreisjugendring, Eching)

1) Kritik in Bezug auf die Schülerbeförderung
a) Abschaffung der Sammeltaxis benachteiligt die Schüler in den Außenbezirken; die statt dessen zu nutzenden Schulbusse sind oft nur mit hohem Aufwand erreichbar und nicht auf den Stundenplan jeder einzelnen Schule abgestimmt; Beispiel: Pettenbrunn.
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Er habe Verständnis für die Kritik, Abschaffung erfolgte aus finanziellen Engpässen; es wird nach tragfähigen Lösungen gesucht, z.B. in der Kostenteilung mit anderen Gemeinden.

b) Unverständnis über Kostenpflicht für die Busausweise beim Besuch weiterführender Schulen; vor allem das ab der 10. Klasse gar keine Kosten mehr übernommen werden.
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Dies sei Sache des Landkreises; er wird sich beim Landkreis dafür einsetzen.

c) Unverständnis darüber, dass Schüler keine normalen MVV-Ausweise erhalten, die auch außerhalb des Schulwegs genutzt werden könnten.

d) Unverständnis, dass Schulbusse erst ab 3 km Entfernung eingesetzt und bezahlt werden.
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Gesetzliche Vorgaben regeln das.

e) Schlechter Zustand der Busse; diese bleiben wegen technischer Defekte öfter liegen, in Einzelfällen haben sich die Türen während der Fahrt geöffnet
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: demnächst neue Ausschreibung, entsprechende Kriterien werden festgelegt, damit sich solche Fälle nicht wiederholen.


2) Kritik in Bezug die Freizeitgestaltung
a) Fehlende Ausgehmöglichkeiten für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren;Problem dabei: auswärtige Bands spielen stets in Clubs, Eintritt dort generell erst ab 18 Jahren.

b) Kino fehlt, warum kein Neubau in Freising, aber dafür in Neufahrn?
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Er erläuterte die Stellplatzproblematik am Beispiel eines Investors, der in den Clemensängern ein Kino errichten wollte. Oberbürgermeister Thalhammer wünscht sich ein zentrumsnahes Kino und ist zuversichtlich, dass dies mittelfristig durch einen Investor realisiert werden wird.

c) Bitte um besserer ÖPNV-Anbindung zwischen Freising und dem Kino in Neufahrn

d) Bitte mehr Abwechslung bei den Konzerten im JUZ, weniger Hard-Rock- und Metal-Konzerte.
Antwort Hr. Andresen: Er erläuterte, dass das Programm auf den Wünschen der Jugendlichen beruht und jeder seine Wünsche an ihn richten kann.

e) Jugendveranstaltungen im Lindenkeller sind sehr teuer.
Hr. Andresen erläuterte, dass dies nicht durchgehend der Fall ist und auch sehr günstige Veranstaltungen angeboten werden.

f)Keine Gage mehr für Schülergruppe, die Feuershows auf dem Uferlos-Festival aufführt.
Fr. Heinlein-Zischgl sagte Anfrage beim Veranstalter des Uferlos zu.

g) Unklarheiten in Bezug auf die Nutzung der Feuerstellen an der Stoibermühle wurden im Gespräch mit OB und H. Widmann beseitigt; Es wurde der Wunsch nach offiziellen Feuerstellen an der Isar geäußert.
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Da gibt es bereits Verhandlungen – da die Kiesbänke an der Isar nicht zur Stadt Freising gehören sondern zum Wasserwirtschaftsamt des Landskreises.

h) Bitte mehr Flächen für Grafitti ausweisen.

i) Einzelwunsch nach Eröffnung einer Shisha-Bar in Freising.

j) Eine Gruppe Jugendlicher wünscht sich auch eine Parcour Gruppe in Freising.

k) Erneuerung der Schlittschuhbahn;
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer:Läuft bereits an, der neue Belag wird im November zur Eröffnung fertig sein. Bau eines Daches dauert aus finanziellen Gründen noch einige Jahre.

l) Bitte nach Öffnung des Basketballplatzes in der Nähe des JUZ Tollhaus.
Antwort Hr. Andresen/Oberbürgermeister Thalhammer: Er wird sich mit Fr. Koc bzgl. Haftungsfragen, Vandalismus, Zustimmung der Schule in Verbindung setzen. Es wird nach einer für alle tragfähigen Lösung gesucht.

m) Bitte um Ausnahmeregelung für das Uferlos-Festival dahingehend, dass 14- und 15-jährige Jugendliche auch bis 24:00 Uhr bleiben dürfen.
Antwort Fr. Schönemann: Sie wird sich mit den Veranstaltern Hr. Kaspar und Hr. Vipo Maat in Verbindung setzen. Die Genehmigung wird über das Jugendamt Freising angestrebt.

Offen: Wer gibt Anregung an den Veranstalter weiter?

n) Fehlende Tanzräume in Lerchenfeld, JUZ Kölblstr. zu weit entfernt für Lerchenfelder Jugendliche.
Antwort Hr. Andresen: evtl. könnten im Tollhaus Spiegel angebracht werden und eine zeitlich begrenzte Nutzung erreicht werden; Problematik des harten Bodens.

o) Bitte um Wiederaufbau der Hütte am Abenteuerspielplatz Finkenstraße.
Antwort: Oberbürgermeister Thalhammer/Hr. Andresen erläuterten Gründe für den Abbau der Hütte. Einsicht bei einigen Jugendlichen war weitestgehend vorhanden.

p) Bitte Basketballkörbe am Abenteuerspielplatz anbringen; generall ist der Wunsch nach mehr öffentlichen Sportplätzen genannt worden.

q) Wunsch nach Errichtung eines 10m-Sprungturmes am Freibad
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Dies sei aufgrund der niedrigen Beckentiefe nicht machbar; Vertiefung des Beckens wäre ein großer finanzieller Aufwand, zumal das Freibad im letzten Jahr mit großem Aufwand saniert wurde. Dieser Wunsch, sei er auch noch so verständlich, kann im Moment nicht realisiert werden.

r) Volleyballplatz für die Savoyer Au notwendig!

s) bessere Entlohnung für Sporttrainer.
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Zuschussanträge können bei der Stadt Freising gestellt werden.

t) Freibad länger öffnen, z.B. bis 22:00 Uhr.

Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Überprüfung durch die Stadtwerke werde seinerseits veranlasst.

u) Hallenbad für Freising.
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Er unterstützt diesen Wunsch und erläutert Geschichte der Planung und finanzielle Probleme bei der Realisierung.

v) Verlängerung des Volksfestes um einige Tage.
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Er sehe dafür keine Mehrheit in der Bevölkerung, zudem wäre das nicht im Sinne der Schausteller, die zu der Zeit ihre Fahrgeschäfte auf dem Münchner Oktoberfest aufbauen.

w) Wunsch nach Veranstaltung eines Tanzwettbewerbs in Freising.
Antwort Fr. Schönemann: Das Landratsamt in Kooperation mit den Jugendzentren im Landkreis veranstaltet ein jährlich stattfindendes Jugendkulturfest (fun am rang; fun at the farm; fun at the field…) – hier besteht die Möglichkeit seitens der Jugendlichen einen Tanz-battle oder Contest zu veranstalten. Fr. Schönemann bringt den Wunsch ins Organisationsteam ein
.
x) Jugendveranstaltungen besser bewerben, z.B. durch Plakate an den Schulen oder Auftritte in "Facebook".
Antwort Hr. Andresen: "Facebook"-Auftritt der Stadtjugendpflege erscheint demnächst. Der Auftritt der Streetwork Freising ist bereits online.


3) Kritik am Stadtbild / städtischen Einrichtungen
a) Läden in den Schlüterhallen nicht schön, wenig innovativ.
Erklärung Oberbürgermeister Thalhammer: andere Läden wären innenstadtrelevant, Zuschüsse für die Innenstadtförderung würden ausbleiben; drohende Verödung der Innenstadt.

b) Was läuft bzgl. der Entwicklung der Innenstadt?
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Planungen laufen jetzt an, die Bürger werden beteiligt, auch die Jugend ist gefragt.

c) Was wird aus dem Woolworth-Gebäude?
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Bislang keine Schließung des Kaufhauses absehbar, der Hauseigentümer erhält nach wie vor seine Mietzahlungen vom Woolworth-Eigentümer.

d) Wunsch nach mehr kleinen Läden, die bestimmte Nischen besetzen, z.B. wurde der Verlust des Gummibärchenladens bedauert.

e) Das Bürgerbüro sollte mehr als einmal wöchentlich am Nachmittag geöffnet haben, um Engpässe zu vermeiden; Jugendliche haben vormittags keine Zeit, ihre Belange mit der Stadtverwaltung zu regeln und am Donnerstag kommt es meist zu langen Wartezeiten.

f) Wann kommt ein H&M-Geschäft nach Freising?
Antwort Oberbürgermeister Thalhammer: Verhandlungen zwischen der Modekette und einem Eigentümer in der Innenstadt laufen derzeit.

g) Die Jugendlichen äußerten Unverständnis für den Bau einer Dritten Startbahn.
Das Geld könne für andere Projekte in Freising sinnvoller verwendet werden.
Oberbürgermeister Thalhammer forderte die Jugendlichen auf, zusammen mit ihren Eltern gegen die Planungen Einspruch zu erheben. „Es ist wichtig, möglichst viele individuelle Einwände zu erheben."


Folgende Punkte wurden von den Jugendlichen positiv bewertet:
1) Schlüterhallen sind optisch sehr schön restauriert worden
2) Freibad
3) Kino am Rang
4) Sporthalle Lerchenfeld
5) Savoyer Au
6) Bücherei
7) Uferlos-Festival
8) Jugendversammlung
9) Rufbus


Ausblick:
Oberbürgermeister Thalhammer warf die Frage auf, in welcher Form die Jugendlichen über die Behandlung ihrer Anliegen in der Verwaltung bzw. im Stadtrat informiert werden möchten.
Neben Informationen auf der Homepage der Stadtjugendpflege wurde der Wunsch geäußert, in einer Versammlung im Herbst ausführlich zu berichten.
Oberbürgermeister Thalhammer sagte eine entsprechende Feedback-Sitzung im Oktober zu.

Für das Protokoll:
Roswitha Huber / Uwe Dörnhöfer



In der dritten Versammlung am 12. Mai (Räumlichkeiten des Szenekulturforums) wurden von den Jugendlichen folgende Punkte / Themenkreise angesprochen:
Das Protokoll dieser Jugendversammlung:
Teilnehmer: ca. 10 Jugendliche
Bürgermeister Rudolf Schwaiger
Stadträte: Eberhardt Rosemarie, Nast Adelheid, Bauer Christoph, Petzold Antje (Vertretung Hr. Irlsdorfer)
Projektgruppe Jugend & Familie:
Andresen Fritz, Dörnhöfer Uwe, Fosso Samuel, Huber Roswitha, Durner Patrik
Gast: Schindlmayr Simon – Kreisjugendring Eching
Moderatorin: Schönemann Christine

a) BMX-Park für Jugendliche im Alter von 14 – 16 Jahre
Vier Jugendliche haben 800 Unterschriften gesammelt und bei der Jungbürgerversammlung dieses Anliegen an Hr. Bürgermeister Schwaiger herangetragen. Die Jugendlichen wünschen sich einen BMX-Park. Sie machten den Vorschlag, diese Idee am Vöttinger Weiher umzusetzen.
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Er finde diese Aktion der gesammelten Unterschriften sehr bemerkenswert. Inwieweit diese Idee durchsetzbar ist, muss in erster Linie mit dem Hochbauamt (Hr. Beuerle) abgeklärt werden. Des weiteren hat er vorgeschlagen, die Jugendlichen sollten von sich aus bei Geschäftsleuten in Freising um Unterstützung für die Umsetzung dieses Anliegens werben.

b) Problematik Radweg Prinz-Ludwig-Straße! Was passiert, bzw. was sind die Pläne der Stadt mit dem Radweg?
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Es werde derzeit überprüft, inwieweit diese Gefahrenstelle entschärft werden kann.

c) RUFBUS: Herr Schindlmayr sagte, um den Rufbusbetrieb aufrecht erhalten zu können, werden dringend neue Helfer gebraucht.

d) Lt. Beschluss der Veranstalter vom Uferlos-Festival ist ein Einlass für unter 14-jährige ab 17:00 Uhr nicht mehr möglich, was problematisch gesehen wird, weil sie sich rechtlich bis 20:00 Uhr auf öffentlichen Plätzen aufhalten dürfen;
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Das ist Sache des Veranstalters, der für diese Veranstaltung das Hausrecht auf dem Gelände hat und offensichtlich die Gefahr sieht, die unter 14-jährigen nicht rechtzeitig bis 20:00 Uhr zum Verlassen des Geländes zu bewegen.

Für das Protokoll:
Roswitha Huber / Uwe Dörnhöfer



In der vierten Versammlung am 16. Mai (Uferlos-Festival) wurden von den Jugendlichen folgende Punkte / Themenkreise angesprochen:
Das Protokoll dieser Jugendversammlung:
Teilnehmer: ca. 30 Jugendliche
Bürgermeister Rudolf Schwaiger
Stadträte:
Eschenbacher Tobias, Fiedler Reinhard, Heinlein-Zischgl Waltraud, Dr Hierl Hubert, Nast Adelheid, Weinzierl Helmut
Projektgruppe Jugend & Familie:
Andresen Fritz, Barth Kerstin, Dörnhöfer Uwe, Durner Patrick, Huber Roswitha
Gast: Schindlmayr Simon (Kreisjugendring, Eching)
Moderatorin: Schönemann Christine

a)BMX-Park für Jugendliche im Alter von 14 – 16 Jahre
Die 4 Jugendlichen haben die 800 Unterschriften an Herrn Bürgermeister Schwaiger übergeben. Die Ansprechpartner diesbezüglich sind: Stephan G. und Maxi G. (die vollständigen Kontaktdaten können aus Datenschutzgründen leider nicht onlinegestellt werden).
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Er wird diese Unterschriften an den Agendabeirat übergeben. Darüber hinaus versprach Herr Bürgermeister Schwaiger die Unterstützung der Stadt Freising bei der Umsetzung der Aktion.

b) Realschule ist zu klein. Außerdem seien zu viele Referendare an der Schule tätig, das beeinträchtigt den Unterricht.
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Das zuständige Fachamt wird gebeten, zu überprüfen, inwieweit die Diskussionen bzgl. einer Lösung in der Raumfrage gediehen sind. Diskussion über Erweiterung laufen bereits auf politischer Ebene, derzeit wird über eine Container-Lösung diskutiert.
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Diese Schule sei eine Ausbildungsschule, daher kann wohl an dieser Problematik seitens der Stadt nichts unternommen werden.

c) Es herrscht ein Gerücht unter den Jugendlichen, dass das Uferlos Festival nächstes Jahr nicht mehr abgehalten werden kann.
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Nach seinen Informationen wird es das Uferlos Festival auch im nächsten Jahr geben. Diese Veranstaltung wird auch von der Stadt Freising gewünscht, und soweit als möglich unterstützt. Stadt muss aber auch die Einnahmeseite berücksichtigen. Man ist dem Veranstalter bisher weitestgehend entgegen gekommen.

d) Kommt ein Kino in die Schlüterhallen?
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Es werden Gespräche geführt. Es dürfte allerdings wirtschaftlich sehr schwierig sein, da nur bei einer Mischnutzung Rendite zu erwarten ist. Herr Saller möchte evtl. das Kino mit einem Restaurant verbinden. Es wäre auch noch ein Vorschlag, Kino in Kombination mit einer Diskothek umzusetzen.

e) Ist es möglich, die DVD Sammlung in der Stadtbibliothek zu erweitern?
Antwort Bürgermeister Schwaiger: Die Leitung der Stadtbibliothek ist sicherlich für Vorschläge und Anregungen offen. Bitte dort melden!

Für das Protokoll:
Roswitha Huber / Uwe Dörnhöfer



In der fünften Versammlung am 30. November (Tollhaus) erfuhren die Gäste, was aus den Ergebnissen der letzten 4 Jugendversammlungen ggeworden ist. Außerdem wurden von den Jugendlichen folgende Punkte / Themenkreise angesprochen:
Das Protokoll dieser Jugendversammlung:

Teilnehmer: ca. 30 Kinder und Jugendliche
Bürgermeister Rudolf Schwaiger
Stadträte: Heinlein-Zischgl, Waltraud  und Bönig, Eva
Projektgruppe Jugend & Familie:
Andresen, Fritz + Barth, Kerstin + Dörnhöfer, Uwe + Durner, Patrik + Huber, Roswitha
Moderatorin:             Schönemann, Christine

Folgende Themen wurden besprochen bzw. vorgetragen:

1)     Begrüßung durch Hr. Bürgermeister Schwaiger
Hr. Bürgermeister Schwaiger. freut sich über das rege Interesse für die 5. Jugendversammlung in diesem Jahr, in der über die Ergebnisse aus den Anträgen der Versammlungen vom Frühjahr berichtet werden soll. Anfangs sollen jedoch aktuelle Themen erörtert werden.

2)     Ablehnung der mündlichen Erörterung i.S. 3. Startbahn
Hr. Bürgermeister Schwaiger berichtet aus aktuellem Anlass, dass die Regierung von Oberbayern eine mündliche Erörterung bzgl. der neuen Einwendungen abzulehnen beabsichtigt. Den Betroffenen ist Gelegenheit gegeben worden, sich hierzu zu äußern. Er halte es daher für sehr wichtig, das eine möglichst hohe Zahl von Stellungnahmen eingereicht wird. Die Stadt Freising hat daher auf ihrer Homepage ein Musterschreiben eingestellt, das verwendet werden kann.

3)     Schulbusverbindungen
Eine Schülerin berichtet, dass die Busverbindungen in Lerchenfeld noch schlechter geworden seien, nunmehr fährt der Schulbus nochmals 10 min früher ab.
Fr. Stadträtin Bönig und Hr. Bürgermeister Schwaiger erläutern, dass bereits Gespräche mit den Stadtwerken geführt werden, die Materie aufgrund der Vernetzung und Taktung der einzelnen Linien sehr komplex sei, aber spätestens zum nächsten Fahrplanwechsel nochmals eine Anpassung geprüft werde.

4)     Spiel- und Sportplätze
a)     Sportplatz gegenüber des Tollhauses
Es wird bemängelt, dass dort kein Rasen, sondern Sand ist und somit eine höhere Verletzungsgefahr besteht. Zaun wird als zu niedrig empfunden, der Ball fliegt manchmal auf die Straße;
Antwort: Hr. Andresen Rasen erfordert Bewässerung; Hr. Bürgermeister Schwaiger sagt zu, den Bauhof zu bitten, die Anlage bezügl. des Rasens zu prüfen; Höhe des Zaunes dürfte ausreichen;
b)     Basketballplatz neben dem Tollhaus
Die Körbe sind defekt bzw. die Netze müssen erneuert werden.
Antwort Hr. Bürgermeister Schwaiger: “Dies sei eine Frage der Zuständigkeit, da der Platz zur Schule gehört; die Stadt wird sich um die Erneuerung kümmern.“
c)      Spielplatz Kiebitzweg
Mehrere Kinder finden die dortigen Spielgeräte langweilig, u.a. wird eine "Ringrutsche" gewünscht.
Zudem sollten dort E-Jugend-Fußballtore aufgebaut werden.
Fr. Stadträtin Bönig vereinbart mit den Verantwortlichen der Stadt und den Kindern einen Termin vor Ort, um die Möglichkeiten zu prüfen.
Name und Telefon-Nr. der Kinder siehe Anlage.
d)     Spielplatz Eisvogelweg
Ähnliche Problematik.
Fr. Stadträtin Bönig erläutert,
dass es sich hierbei um einen privaten Spielplatz handelt und die Stadt hier nichts ändern kann.
e)     Spielplatz Finkenstraße
Einige Jugendliche finden es ungerecht, dass die Tischtennisplatten und die Überdachung entfernt wurden, weil andere Jugendliche vor einigen Jahren etwas falsch gemacht haben.
Antwort Hr. Bürgermeister Schwaiger.:“Stadtverwaltung und der Stadtrat sehen dies kritisch. Es müssten auf jeden Fall die Anwohner einbezogen werden. Es wurde angeregt, dass die Streetworkerin in der Sache tätig werden soll. Es wurde ein Ortstermin mit den Betroffenen und den Anwohnern angeregt.“

Frau Barth sagte zu, dass sie sich der Sache annimmt.

Name und Telefon-Nr. der Jugendlichen siehe Anlage.

5)     Freibad
Einige Jugendliche bemängelten die Sauberkeit des Wassers.
Antwort Hr. Bürgermeister Schwaiger: “Das könne nur eine Ausnahme gewesen sein, da die Werte täglich überprüft und die technischen Anlagen auf dem neuesten Stand seien.“

6)     Ersatz für Szenekulturforum
Frage: Das SKF wurde übergangsweise in ein noch bestehendes Gebäude in der Steinkaserne untergebracht. Dieses Gebäude wird in den nächsten Monaten abgerissen, der Fortbestand des SKF ist daher nicht gesichert. Kann für das SKF am alten Ort eine Lösung gefunden werden?
Antwort Hr. Bürgermeister Schwaiger: „Der Stadtrat möchte einen Fortbestand des SKF, bislang steht aber kein geeigneter Ort zur Verfügung; eine Neuansiedlung auf dem Gelände der Steinkaserne ist aus finanziellen Gründen nicht möglich.“

7)     Kino
Die Kinopreise sind für Jugendliche zu hoch. Was wird aus dem Gebäude des alten Kinos in der Unteren Hauptstraße?
Antwort Hr. Bürgermeister Schwaiger: „Die Stadt hat keinen Einfluss auf die Kinopreise. Der Privateigentümer des ehemaligen Kinos beabsichtigt, das Gebäude für Wohn- und Geschäftszwecke zu benutzen. Es ist noch nicht bekannt, welche Geschäfte die Räumlichkeiten anmieten werden.“
Der Eigentümer der Schlüterhallen prüft derzeit , ob er dort ein Kino errichten kann.

8)     Flächen für Grafitti
Es wurde die Frage gestellt, ob man nicht weitere Flächen für Grafitti-Malereien bereitstellen könnte, z.B. die Abrissgebäude an der Steinkaserne oder ein altes Gebäude am Camerloher-Gymnasium.
Hr. Bürgermeister Schwaiger sagte eine entsprechende Prüfung zu, wobei die Anfrage für die Steinkaserne wahrscheinlich zu spät kommt, da der Abriss in den nächsten Monaten erfolgen wird.

9)     Ergebnisvorstellung:
a)     BMX-Park für Jugendliche
Hr. Bürgermeister Schwaiger schildert die Bemühungen der Stadt in Bezug auf eigene Flächen und legte dar, weshalb erst jetzt eine verbindliche Antwort der Stadt vorliegt.
Die von der Stadt geprüften Flächen schieden entweder aufgrund ihrer Lage, des Baurechts oder wegen Landschaftsschutzes aus. Wichtig sei dabei auch die Eigeninitiative, z.B. wenn es um private Flächen geht. Die Stadt wird Hr. Hobensteiner fragen, der in Vötting Grundstücke besitzt.
b)     Fortbestand des Uferlos-Festivals
Auf Frage nach der Zukunft des "Uferlos"-Festivals, die bereits in den vorangegangen Versammlungen aufgegriffen wurde, berichtete Hr. Kasper, Mitverantwortlicher der Veranstaltung, dass mit der Stadt eine Einigung gefunden wurde, die den Fortbestand für die nächsten drei Jahre ermöglicht.
c)     Grillen an der Isar
Frau Schönemann berichtete von einem Gespräch mit Frau Huber vom Ordnungsamt sowie einer Mitteilung des Wasserwirtschaftsamtes, dass das Grillen an der Isar im Stadtbereich geduldet werden kann. Bedingung ist allerdings, dass kein Müll liegen bleibt und keine sonstigen Ordnungsstörungen auftreten. Die Duldung kann jederzeit widerrufen werden.

Für das Protokoll:
Roswitha Huber / Uwe Dörnhöfer

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